Eine Teppichwerkstatt in Mashhad (Mashad) im Nordosten Irans, die um die Mitte des 20. Jahrhunderts von Abbas Gholi Saber gegründet wurde und für große, hochwertige Teppiche bekannt ist, meist ab etwa 12 Quadratmetern (rund 129 Quadratfuß bzw. 10 × 13 Fuß); auf dem Höhepunkt arbeiteten dort etwa sechzig Webstühle. Manche Stücke haben eine Seidenkette, was bei Mashhad-Teppichen, die meist aus Wolle auf Baumwolle gewebt werden, sehr ungewöhnlich ist; eines davon soll fast 1000 Knoten pro Quadratzoll erreichen (etwa 155 pro cm²). Nach dem Tod des Gründers soll sein langjähriger Vorarbeiter dieselbe Qualität gehalten, aber die Saber-Signatur nicht mehr angebracht haben, sodass signierte Saber-Teppiche selten und sammelwürdig sind und höhere Preise erzielen.
Ein Knüpfgrund, dessen Kett- und Schussfäden nicht aus der üblichen Baumwolle oder Wolle, sondern aus Seide bestehen. Seide ist feiner und dünner, sodass deutlich mehr Knoten auf dieselbe Fläche passen; Teppiche auf Seidenkette erreichen typischerweise etwa 500 bis 1000 Knoten pro Quadratzoll (rund 78 bis 155 pro Quadratzentimeter). Man findet ihn vor allem in feinen traditionellen Stadtteppichen, am häufigsten bei Qum- und Isfahan-Teppichen, außerdem in ausgewählten Werkstätten in Tabriz und bei einigen im Handel beschriebenen feinen Turkmenenstücken der Jomud. Der Flor darüber kann aus Wolle, aus Wolle und Seide oder aus reiner Seide bestehen.
Eine Werkstatt in Tabriz, die in den 1990er-Jahren gegründet wurde, für die persische Teppichherstellung also jung ist, und die für zeitgenössische Muster mit innovativen, ungewöhnlichen Farbkombinationen bekannt ist; verwendet wird eine Palette heller Farben wie Creme neben Rot und Gelb. Ihre Teppiche tragen die Signatur der Werkstatt und werden nicht nur auf der üblichen Baumwolle, sondern auch auf Seidenkette gewebt, was sehr hohe Knotendichten ermöglicht. Heute führen die drei Söhne des Gründers die Werkstatt.