Kleine Teppiche für das islamische Gebet, jeweils mit einem MihrabBogen- oder türförmige Nische, die an einem Ende des Innenfelds eines Gebetsteppichs eingewebt ist und die Nische einer Moschee aufgreift, welche die Richtung nach Mekka anzeigt. Sie ist der Blickfang des Teppichs und erinnert den Betenden daran, dass er sich in einem heiligen Raum befindet. Die Darstellung reicht vom schlichten Umriss einer Tür bis zur architektonischen Wiedergabe mit Säulen und feinen Details. (auch Mehrab geschrieben), einem bogenförmigen Durchgang, der die Nische einer Moschee sinnbildlich darstellt und den Betenden daran erinnert, dass er sich an einem heiligen Ort befindet; der Bogen zeigt zugleich die Richtung nach Mekka an. Das Muster ist gerichtet und soll von einem Ende aus betrachtet werden; der Bogen kann ein schlichter Umriss oder ein aufwendiger architektonischer Rahmen mit Säulen sein. Gebetsteppiche sind oft nicht größer als etwa 0,9 × 1,5 m (3 × 5 Fuß), sollen bis in die allerersten Anfänge der Teppichknüpferei in den muslimischen Ländern zurückreichen und werden unter anderem von Turkmenen, Belutschen und Knüpfern aus QumPersische Teppiche aus der Stadt Qum (Qom), einem vergleichsweise jungen Knüpfzentrum, dessen Teppiche für die höchste Knotendichte aller persischen Teppichtypen bekannt sind. Etwa neun von zehn bestehen aus reiner Seide auf einem Knüpfgrund aus Seide, mit rund 93 bis 155 Knoten pro cm² (etwa 600 bis 1000 Knoten pro Quadratzoll, KPSI); die übrigen, mit einem Flor aus Kork-Wolle oder aus Wolle und Seide, kommen auf etwa 47 bis 108 Knoten pro cm² (etwa 300 bis 700 KPSI). Die Muster sind florale Medaillons, Jagdszenen und Bildteppiche, meist in sanften Pastell-, Elfenbein-, Gold- und Grüntönen (ein pistaziengrünes Innenfeld wird besonders geschätzt) auf hellem oder dunklem Grund. Neuere Teppiche tragen meist eine Werkstattsignatur, ältere oft nicht. Das örtliche Wasser soll Seide weicher und heller machen, weshalb Seidenteppiche aus ganz Iran zum Waschen dorthin geschickt werden., Isfahan und Malayer gefertigt. Jeder kleine Teppich kann zum Gebet dienen, doch ein echter Gebetsteppich trägt den Bogen als Blickfang.
Ein Muster, das aus einer Richtung betrachtet werden soll, mit klar unterscheidbarem Oben und Unten, sodass der Teppich richtig herum ausgelegt werden muss und nicht von beiden Enden aus gleich gut wirkt. GebetsteppichKleine Teppiche für das islamische Gebet, jeweils mit einem Mihrab (auch Mehrab geschrieben), einem bogenförmigen Durchgang, der die Nische einer Moschee sinnbildlich darstellt und den Betenden daran erinnert, dass er sich an einem heiligen Ort befindet; der Bogen zeigt zugleich die Richtung nach Mekka an. Das Muster ist gerichtet und soll von einem Ende aus betrachtet werden; der Bogen kann ein schlichter Umriss oder ein aufwendiger architektonischer Rahmen mit Säulen sein. Gebetsteppiche sind oft nicht größer als etwa 0,9 × 1,5 m (3 × 5 Fuß), sollen bis in die allerersten Anfänge der Teppichknüpferei in den muslimischen Ländern zurückreichen und werden unter anderem von Turkmenen, Belutschen und Knüpfern aus Qum, Isfahan und Malayer gefertigt. Jeder kleine Teppich kann zum Gebet dienen, doch ein echter Gebetsteppich trägt den Bogen als Blickfang.-Muster sind typischerweise so aufgebaut: um einen bogenförmigen Durchgang, den sogenannten MihrabBogen- oder türförmige Nische, die an einem Ende des Innenfelds eines Gebetsteppichs eingewebt ist und die Nische einer Moschee aufgreift, welche die Richtung nach Mekka anzeigt. Sie ist der Blickfang des Teppichs und erinnert den Betenden daran, dass er sich in einem heiligen Raum befindet. Die Darstellung reicht vom schlichten Umriss einer Tür bis zur architektonischen Wiedergabe mit Säulen und feinen Details., der so schlicht sein kann wie der Umriss eines Türrahmens oder so aufwendig wie ein architektonischer Bogen mit Säulen.
Bogen- oder türförmige Nische, die an einem Ende des Innenfelds eines Gebetsteppichs eingewebt ist und die Nische einer Moschee aufgreift, welche die Richtung nach Mekka anzeigt. Sie ist der Blickfang des Teppichs und erinnert den Betenden daran, dass er sich in einem heiligen Raum befindet. Die Darstellung reicht vom schlichten Umriss einer Tür bis zur architektonischen Wiedergabe mit Säulen und feinen Details.