Konstruktionstechnik, bei der jeder zweite Kettfaden auf eine zweite, tiefere Ebene im Teppich gezogen wird, sodass sich die Knoten auf zwei Ebenen statt auf einer verteilen. Dies ist die verborgene Ingenieurskunst hinter vielen sehr fein geknüpften Teppichen: Sie verdoppelt beinahe die erreichbare Knotendichte und erzeugt einen steifen, schweren Griff. Mit den Fingern über die Rückseite eines Teppichs zu fahren und gerippte, versetzte Knotenpunkte zu spüren, ist ein klassischer Kennertest auf Kettversenkung.