Spezialarbeiten zur Instandsetzung beschädigter Teppiche: Neuknüpfen oder Neuweben abgenutzter Stellen, Flicken, Kettelung (Neueinfassen der Kante), Spannen, Fransenersatz und Farbwiederherstellung. Kleine, fachgerechte Reparaturen, die kaum auffallen, sind bei einem älteren Teppich in der Regel hinnehmbar, und ein unrepariertes Stück erzielt den höchsten Preis. Sichtbare Flicken, Nähte oder Stiche, am leichtesten von der Rückseite aus erkennbar, sowie ersetzte Fransen (die Fransen sind die Kettfadenenden des Teppichs selbst und kein angesetzter Besatz) gelten als größere Reparaturen, die die Lebensdauer eines Teppichs verkürzen und seinen Wert erheblich mindern. Sehr alte Teppiche weisen oft irgendeine Reparatur auf; ein angeblich antiker Teppich ganz ohne Reparatur kann daher eine neuere Nachbildung sein, doch dieser Hinweis allein ist nicht beweiskräftig.
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