Die Epoche der türkischen Seldschukenherrschaft über Persien im 11. und 12. Jahrhundert. Nach einer verbreiteten Darstellung der Teppichgeschichte brachten die neuen Herrscher Weber mit, die den türkischen (Ghiordes-)Knoten meisterhaft beherrschten, und führten ihn so in die persische Teppichweberei ein, ein Einfluss, der bis heute am stärksten in Teppichen aus Tabriz, Aserbaidschan und Hamadan zu erkennen ist. Der Knoten selbst ist allerdings weit älter als die Herrschaft der Seldschuken.