Einer der beiden Hauptknotentypen handgeknüpfter Teppiche: Das Garn wird um zwei benachbarte Kettfäden gelegt und dann zwischen ihnen zurückgezogen. Dieser symmetrische Knoten erzeugt einen kräftigeren, haltbareren Teppich, erlaubt aber weniger Knoten pro Flächeneinheit als der asymmetrische Perserknoten. Benannt nach der Stadt Ghiordes (heute Gördes) in der Türkei, wird er häufig in türkischen, kaukasischen und einigen persischen Teppichen verwendet.
Knüpftechnik, bei der das Garn um vier Kettfäden statt der üblichen zwei (Türkischer Knoten) oder anderthalb (Perserknoten) gelegt wird. Diese Abkürzung erlaubt schnelleres Weben, führt aber zu geringerer Knotendichte und möglicherweise geringerer Haltbarkeit. In der kommerziellen Produktion wird der Jufti-Knoten mitunter eingesetzt, um den Webprozess zu beschleunigen und dabei das Aussehen eines dicht geknüpften Teppichs zu wahren.
Einer der beiden Hauptknotentypen handgeknüpfter Orientteppiche (der andere ist der persische bzw. Senneh-Knoten). Der türkische Knoten ist symmetrisch: Das Garn wird um zwei benachbarte Kettfäden gelegt und zwischen ihnen hindurchgezogen. Diese Technik erzeugt einen kräftigeren, haltbareren Knoten, erlaubt aber meist weniger Knoten pro Flächeneinheit als der Perserknoten und eignet sich daher besser für geometrische Designs.
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