Teppichboden, der in großen Breiten (in der Regel 3,66 oder 4,57 m) auf einem breiten Webstuhl gefertigt wird. Bezeichnet den verlegten Teppichboden von Wand zu Wand im Gegensatz zu Teppichfliesen oder einzelnen Teppichen.
Die moderne Methode hinter den meisten gewebten Wilton-Teppichen: Zwei Teppiche werden gleichzeitig als Sandwich gewebt, verbunden durch gemeinsame Florgarne, und dann trennt eine wandernde Klinge das Sandwich in zwei identische Schnittflor-Teppiche. Die Technik verdoppelt die Leistung des Webstuhls und erklärt, warum der Flor eines Face-to-Face-Wilton immer geschnitten ist — die Schlingen existierten nie als Schlingen, sondern als Brücken zwischen den beiden Teppichen.
Der Rahmen oder das Gerät, das die (senkrechten) Kettfäden unter Spannung hält, damit die (waagerechten) Schussfäden dazwischen verwoben werden können. Handgeknüpfte und handgewebte Teppiche entstehen an einfachen Handwebstühlen — aufrechten Dorfwebstühlen oder den horizontalen Bodenwebstühlen der Nomadenweber —, an denen jeder Knoten von Hand geknüpft wird und der Webstuhl selbst nichts webt. Mechanische Webmaschinen wie Wilton, Axminster und Jacquard sind die industriellen Nachfahren, eingesetzt für maschinell gewebten Teppichboden.
Gewebter Teppich, der auf einem Wilton-Webstuhl gefertigt wird, bekannt für seine dichte Konstruktion und seine Fähigkeit, kunstvolle Muster zu erzeugen. Gilt oft als hochwertiger als getuftete Teppiche.
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