Teppich ohne Flor, bei dem Kette und Schuss zu einer flachen Oberfläche verwoben werden. Beispiele sind Kilims, Dhurries und Soumaks. Flachgewebe sind meist beidseitig verwendbar, leicht und einfacher zu reinigen als Florteppiche, was sie für legere Räume und wärmere Klimazonen beliebt macht.
Rechteckige gewebte Kastentasche — das Gepäck der Nomaden —, die von Stämmen Persiens und des Kaukasus zum Aufbewahren und Transportieren von Bettzeug während der Wanderung genutzt wurde. Flach in Kilim-, Soumak- oder Mischtechniken gewebt und anschließend zusammengesetzt, zeigen die Mafrash-Paneele einige der kühnsten Stammesdesigns, und viele antike Exemplare wurden aufgetrennt und zu markanten Flachgewebeteppichen oder Kissen umfunktioniert.
Kategorie von Bodenbelägen mit sehr niedrigem oder nicht vorhandenem Flor, die Flachgewebe und bestimmte flachprofilige Objektteppiche umfasst. Diese Beläge bieten Haltbarkeit, leichte Pflege und Vorteile bei der Barrierefreiheit sowie Schallabsorption und Trittkomfort. Beliebt in stark frequentierten gewerblichen Räumen, im Gesundheitswesen und in modernen Wohninterieurs, wo ein minimales Profil gewünscht ist.
Traditionelles iranisches Flachgewebe-Textil, typisch für die Regionen Yazd und Meybod. Diese Stücke aus Baumwolle oder Wolle zeigen geometrische Muster, die mit einer besonderen Webtechnik erzeugt werden, welche ein beidseitig verwendbares Gewebe mit unterschiedlichen Mustern auf jeder Seite ergibt. Historisch in Moscheen und Haushalten genutzt, zeigen Zilus meist blau-weiße Muster von kultureller und religiöser Bedeutung.
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